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04 · FUNDSTÄTTE · KHADIR BET

Wasserspeicher

Dholavira meißelte Wasser in Stein

Dholavira baute große Speicher, um Regenwasser aufzufangen und aufzubewahren.

Museumsdokumentation · öffentlich und kostenlos lesbar, ohne Registrierung.

GEKENNZEICHNETE VISUELLE REKONSTRUKTION · KI-GENERIERTES BILD · TRACEKEEPERS

Generierte Rekonstruktion · Als solche gekennzeichnete visuelle Hypothese

Ausdrücklich gekennzeichnete visuelle Rekonstruktion; weder eine Fotografie des Originals noch ein dokumentarischer Beleg.

Historische Rekonstruktion zu „Dholavira meißelte Wasser in Stein“, Dholavira, Gujarat, Indien, ca. 3000–1500 v. Chr.; Blütezeit ca. 2600–1900 v. Chr.
GEKENNZEICHNETE VISUELLE REKONSTRUKTION · KI-GENERIERTES BILD · TRACEKEEPERS

Generierte Rekonstruktion · Als solche gekennzeichnete visuelle Hypothese

Ausdrücklich gekennzeichnete visuelle Rekonstruktion; weder eine Fotografie des Originals noch ein dokumentarischer Beleg.

Geschichte und Kontext

Dholavira verband Verteidigungsanlagen, Stadtbereiche und riesige ausgehobene und errichtete Wasserspeicher. Regen- und Abflusswasser wurde in einer Stadt gesammelt, die an eine besonders anspruchsvolle Landschaft angepasst war.

Hier ist die Ingenieurskunst kein vereinzeltes Wunder. Sie bildet ein System aus Sammlung, Leitung und Instandhaltung, das sichtbar macht, wie sehr das städtische Leben von gemeinsamen Entscheidungen abhing.

Zwei saisonale Wasserläufe, Manhar und Mansar, rahmten die Stadt ein. Dämme, Kanäle und große Speicher machten unregelmäßige Regenfälle zu speicherbarem Wasser.

Die Wasserspeicher bestimmten auch die Anordnung von Mauern, Toren und Verkehrswegen. Ihre Instandhaltung musste wohl wiederholt erfolgen, da Sedimentablagerungen das Fassungsvermögen verringern konnten.

Was wir wissen und was wir interpretieren

Dokumentierte Tatsache: UNESCO dokumentiert Wasserspeicher und eine außergewöhnliche Wasserbewirtschaftung in Dholavira. Deutung und Vorbehalt: Zu behaupten, das System habe der gesamten Bevölkerung bei jeder Dürre Wasser garantiert, geht über die erhaltenen Belege hinaus. Dokumentierte Vertiefung: UNESCO dokumentiert eine Reihe von Wasserspeichern östlich und südlich der Stadt sowie ein ausgefeiltes System der Wasserbewirtschaftung. Erweiterte Deutung und Vorbehalt: Die gebaute Kapazität beweist weder, dass alle Speicher gleichzeitig gefüllt waren, noch eine Unempfindlichkeit gegenüber Dürren.

Katalogdaten

Erzählzeit
ca. 3000–1500 v. Chr.; Blütezeit ca. 2600–1900 v. Chr.
Ort
Dholavira, Gujarat, Indien
Material
Stein, Erde und Regenwasser
Kontext
Städtische Wasserbewirtschaftung
Kuratorische Einordnung
Die dokumentierte Tatsache und ihre Deutung sind im Belegabschnitt getrennt dargestellt.
Umgebung
Trockene Insel Khadir, Gujarat
Quellen
Regen und Abfluss saisonaler Wasserläufe
Quellenabdeckung
2 Quellen aus Museen, Kulturerbe, Primärkorpora oder Forschung für diese Station.

Ein genauerer Blick

Lesezeit etwa 1 Min. · Abschnitte: 1. Vertiefender Lesetext und Quellen · kostenlos zugänglich. Dokumentierte redaktionelle Überprüfung: .

Höhenunterschiede waren Teil der Wasserführung

Die von Harappa veröffentlichten Unterlagen beschreiben innerhalb der Stadt ein Netz von Regenwasserleitungen mit Gefällen, Stufen, kleinen Abstürzen und Kontrollschächten. Die Zweige mündeten in einen Hauptkanal, und ein Teil des Wassers gelangte in einen innerhalb der Zitadelle ausgehobenen Speicher. Einige Leitungen waren so groß, dass ein Mensch sie durchqueren konnte. Diese Kombination hilft, sich das arbeitende System vorzustellen: Das Gelände war kein beseitigtes Hindernis, sondern Bestandteil der Wasserführung und des Zugangs zu ihren verschiedenen Abschnitten.

Standort und Territorium

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LOKALISIERTE FUNDSTÄTTE

Dholavira · IndienMarkierung des städtischen Fundorts.

Quellen und Referenzen

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